Kosten bei Veranlagungen

Kosten sind wichtig.

Wie bei jedem Produkt oder bei jeder Serviceleistung, die man kauft, fallen auch bei Veranlagungen Kosten an. Bei vielen Produkten denkt man intuitiv: Je höher der Preis, desto besser das Produkt. Jedoch gilt für Veranlagungsprodukte eher das Gegenteil. Die meisten unabhängigen Studien zeigen einen klaren negativen Zusammenhang zwischen Kosten und Ertrag (Rendite).

Es gibt viele Kategorien von Kosten, die aber nur selten vollständig dargestellt werden. Daher haben Sie meist keinen wirklichen Überblick darüber, mit welchen Kosten Ihre Veranlagung belastet wird.

Kostenvergleich unterschiedlicher Veranlagungsformen

Kosten und verbleibender Ertrag von €10.000 in Wertpapieren mit einer Bruttorendite von 5%

FINABRO Kostenvergleich
FINABRO Kostenvergleich

Quelle: VKI, VÖIG, FINABRO

Die typischen Kostenkategorien sind:

  • Kosten der Investmentfonds: Kosten eines Fonds werden in der Regel direkt vom Fonds abgebucht. Die Kosten sind daher nicht ohne weiteres erkennbar, sie vermindern einfach den Wert des Fonds. Die Fondskosten beinhalten auch die Provisionen an Ihren Bankbetreuer oder Versicherungsmakler. Die Kosten eines durchschnittlichen Aktienfonds in Österreich betragen 1,5% pro Jahr, der durchschnittliche Fonds bei FINABRO kostet im Vergleich 0,2%.
  • Transaktionskosten beim Wertpapierhandel: Die Transaktionskosten werden in der Regel als Prozentsatz des gehandelten Betrags angegeben, es gilt aber eine Mindestgebühr pro Transaktion. Die gesamten anfallenden Transaktionskosten hängen daher von den Handelsaktivitäten ab und kleine Käufe (wie bei regelmäßigen Sparplänen) sind meist besonders teuer. Die Transaktionskosten bei FINABRO sind im Preis inkludiert.
  • Ausgabeaufschlag: Bei Investmentfonds gibt es einen Ausgabeaufschlag in der Höhe von 2-5% des Verkaufspreises, der beim Kauf verrechnet wird. Nur bei ETFs, wie von FINABRO eingesetzt, gibt es keine Ausgabeaufschläge.
  • Abschlusskosten (bei Lebensversicherungen): Der größte Kostenblock bei Lebensversicherungen sind die sogenannten Abschlusskosten. Abschlusskosten sind oft so hoch wie die Einzahlungen der ersten 12-18 Monate und werden dem Makler oder Agenten ausbezahlt. Die Kosten sind dabei so strukturiert, dass Sie sie nicht sofort wahrnehmen – erst beim Rückkauf sehen Sie die vollen Kosten. Die Abschlusskosten machen normale Lebensversicherungsprodukte oft sehr teuer. Bei FINABRO gibt es keine Abschlusskosten.
  • Depot- & Kontoführungsgebühr: Depotkosten werden in der Regel als Prozentsatz des veranlagten Vermögens (Wertstand) verrechnet. Diese Kosten sind bei FINABRO im Preis inkludiert.

Über Zeit wird der Effekt dramatisch.

Ergebnis bei einer Anlage von €10.000

Durchschnittliches Ergebnis nach Kosten und Steuern

Anlagezeitraum
5 JAHRE
10 JAHRE
20 JAHRE
30 JAHRE

Ergebnis bei einer Anlage von €10.000

Durchschnittliches Ergebnis nach Kosten und Steuern

Anlagezeitraum
5 JAHRE
10 JAHRE
20 JAHRE
30 JAHRE

Annahmen und Quellen

Für diesen Vergleich haben wir folgende Quellen herangezogen:
Österreichischer Verein für Konsumenteninformation (VKI): Kosten von Banken und Versicherungen
Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG): Kosten der typischen Fonds in Österreich

Die Annahmen sind:

  • Kosten bei FINABRO: 1% p.a. (Gesamtkosten inklusive Fondskosten, exklusive Steuern)
  • Kosten bei der Hausbank:
    • Depotkosten: 0,3%
    • Ausgabeaufschlag: 3%
    • Annahme, dass die Fonds einmal alle 5 Jahre ausgetauscht werden
  • Kosten eines typischen Versicherungsvertrages:
    • Abschlusskosten: 7,5% der Nettoprämiensumme (sogenannter gezillmerter Tarif)
    • Verwaltungskosten: 5% der Nettoprämiensumme sowie 2 Euro pro Monat
  • Steuern:
    • Kapitalertragssteuer (KESt): 27,5%
    • Versicherungssteuer: 4%