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Interview: Pensionsvorsorge

Interview: Pensionsvorsorge

„Risiko ist ein missverstandenes Konzept“

Interview mit Sören Obling, FINABRO-Geschäftsführer

Wir bekommen in Österreich eine vorläufige Berechnung unserer Pension. Ist die staatliche Pension nicht sicher genug?

Die staatliche Pension sehe ich als sicher – die Höhe der Pension allerdings nicht. Wo man früher mit 70-80 Prozent vom Letztgehalt als Pension rechnen konnte, werden die Pensionen jetzt auf Basis des Einkommens über alle Arbeitsjahre gemittelt. Das führt zu deutlich niedrigeren Pensionen als unsere Eltern und Großeltern bekommen (haben).

Daher ist eine private Zusatzpension grundsätzlich eine sehr gute Idee – eigentlich eine Notwendigkeit.

 
 
 

Wie soll man dann privat vorsorgen?

FINABRO berät Sie bei der Veranlagung Ihrer Altersvorsorge in den Kapitalmärkten. Selbst mit niedrigem Risiko steigt die Investition im Durchschnitt mit der Inflation, was am Sparbuch oder bei einem Garantiezinsprodukt zurzeit nicht der Fall ist. Mit mehr Risiko erzielen die Investitionen langfristig Erträge über jener der Inflationsarte im gleichen Zeitraum. Aber mit mehr Risiko steigen die Schwankungen auch. Risiko bedeutet daher, dass man Zeit haben muss, diese Schwankungen auszuhalten: Das Geld muss man daher auf längere Zeit binden können.

Pension und Risiko in einem – das klingt sehr ambivalent. Gerade bei der Pension ist uns Sicherheit doch ganz wichtig.

Risiko ist ein sehr missverstandenes Konzept. Weil generell und intuitiv heißt: Mehr Risiko ist gefährlich und wenig Risiko ist angenehm. Alle Menschen möchten viel Ertrag mit wenig Risiko. In Wirklichkeit ist zur Zeit das größte Risiko für Ihre Ersparnisse KEINE Risiken einzugehen.

Heute heißt kein Risiko z.B. dass mein Geld auf dem Sparbuch liegt. Das heißt de facto, dass man jedes Jahr null Zinsen bekommt und dass man jedes Jahr die Inflation verliert. Man bekommt heute für kein Risiko eine Garantie, dass man  jedes Jahr zwischen 1,5 und 2 Prozent der Kaufkraft verliert. D.h. nach 10 Jahren hat man bereits 15 Prozent verloren. Garantiert! Es fühlt sich nicht so an, weil die Zahl am Sparbuch gleich bleibt, aber null Risiko ist eine Garantie, dass man jedes Jahr verliert und bedeutet, dass man in 30 Jahren sein Geld fast halbiert.

Was wir bei FINABRO anbieten, ist ein vernünftiges gemanagtes Risiko, sodass man eine gute Balance zwischen Risiko und Ertrag findet.

Wie sorgst du vor?

Ich denke, die staatliche Pension wird max. die Hälfte meiner Pension ausmachen.

Ich habe eine Eigentumswohnung gekauft. Immobilien sind eine interessante Pensionsvorsorge. Wenn man in ihnen wohnt, ist das Sicherheitsgefühl hoch.
Außerdem veranlage ich meine Ersparnisse in breit gestreute Aktienfonds, die weltweit veranlagen. Weil ich noch 30 Jahre bis zur Pension habe, steige ich mit hohem Risiko besser aus, in 10 – 15 Jahren werde ich das Risiko sukzessive reduzieren. Ca. 50 Prozent meines Vermögens ist in Immobilien, ca. 50 Prozent in Wertpapieren angelegt.

Was rätst du einem Menschen mit durchschnittlichem Einkommen, wie viel Geld sollte man fürs Alter Sparen?

Eine gute Faustregel ist, vom laufenden Gehalt 10-15 Prozent auf die Seite zu legen mit dem Ziel für die Pension vorzusorgen. Wenn das jedoch schwierig ist, gibt es eine Taktik bei der man heute mit dem Sparen beginnt und jedes Jahr die Sparrate sukzessive mit der Gehaltserhöhung erhöht. Die Erhöhung der Sparrate findet jährlich statt und macht idealerweise ein Viertel bis zur Hälfte der jeweiligen Gehaltserhöhung aus. Keine Gehaltserhöhung, keine Erhöhung der Sparrate.

Und wie soll man es dann anlegen?

Auf dieser Frage gibt es keine allgemeine Antwort. Sehr wichtig sind Faktoren wie Alter, ob man ein Haus oder Eigentumswohnung besitzt oder besitzen möchte, und wie viel Flexibilität man im Leben haben möchte für Job-Wechsel, Auszeit, etc.

Für Personen zwischen 30 und 45 Jahre alt, würde ich zusätzlich angespartes Geld im Markt anlegen, am besten wäre es in einem Portfolio mit mittlerem bis hohem Risiko, das steueroptimiert in einer fondsgebundene Lebensversicherung angelegt wird. Je näher man sich dem Pensionsbeginn nähert, umso eher kann eine Reduktion der eingegangen Risiken sinnvoll sein. Außerdem sollte man immer einen Puffer von zumindest 3 Monatsgehältern am Sparbuch oder Konto belassen.

Ist Vorsorge in einer Niedrigzinsphase überhaupt möglich?

Ja, man muss sich sogar viel eher um ein sinnvolles Investment kümmern, mit vernünftigem Risiko und geringen Kosten, sonst ist die Wahrscheinlichkeit von null Ertrag hoch. Bei vielen Investments fressen die Kosten die Rendite wieder auf. FINABRO ermöglicht Ihnen zu sehr kostengünstigen All-In-Tarifen vorzusorgen!

„Risiko ist ein missverstandenes Konzept“

Interview mit Sören Obling, FINABRO-Geschäftsführer

Wir bekommen in Österreich eine vorläufige Berechnung unserer Pension. Ist die staatliche Pension nicht sicher genug?

Die staatliche Pension sehe ich als sicher – die Höhe der Pension allerdings nicht. Wo man früher mit 70-80 Prozent vom Letztgehalt als Pension rechnen konnte, werden die Pensionen jetzt auf Basis des Einkommens über alle Arbeitsjahre gemittelt. Das führt zu deutlich niedrigeren Pensionen als unsere Eltern und Großeltern bekommen (haben).

Daher ist eine private Zusatzpension grundsätzlich eine sehr gute Idee – eigentlich eine Notwendigkeit.

Wie soll man dann privat vorsorgen?

FINABRO berät Sie bei der Veranlagung Ihrer Altersvorsorge in den Kapitalmärkten. Selbst mit niedrigem Risiko steigt die Investition im Durchschnitt mit der Inflation, was am Sparbuch oder bei einem Garantiezinsprodukt zurzeit nicht der Fall ist. Mit mehr Risiko erzielen die Investitionen langfristig Erträge über jener der Inflationsarte im gleichen Zeitraum. Aber mit mehr Risiko steigen die Schwankungen auch. Risiko bedeutet daher, dass man Zeit haben muss, diese Schwankungen auszuhalten: Das Geld muss man daher auf längere Zeit binden können.

Pension und Risiko in einem – das klingt sehr ambivalent. Gerade bei der Pension ist uns Sicherheit doch ganz wichtig.

Risiko ist ein sehr missverstandenes Konzept. Weil generell und intuitiv heißt: Mehr Risiko ist gefährlich und wenig Risiko ist angenehm. Alle Menschen möchten viel Ertrag mit wenig Risiko. In Wirklichkeit ist zur Zeit das größte Risiko für Ihre Ersparnisse KEINE Risiken einzugehen.

Heute heißt kein Risiko z.B. dass mein Geld auf dem Sparbuch liegt. Das heißt de facto, dass man jedes Jahr null Zinsen bekommt und dass man jedes Jahr die Inflation verliert. Man bekommt heute für kein Risiko eine Garantie, dass man  jedes Jahr zwischen 1,5 und 2 Prozent der Kaufkraft verliert. D.h. nach 10 Jahren hat man bereits 15 Prozent verloren. Garantiert! Es fühlt sich nicht so an, weil die Zahl am Sparbuch gleich bleibt, aber null Risiko ist eine Garantie, dass man jedes Jahr verliert und bedeutet, dass man in 30 Jahren sein Geld fast halbiert.

Was wir bei FINABRO anbieten, ist ein vernünftiges gemanagtes Risiko, sodass man eine gute Balance zwischen Risiko und Ertrag findet.

Wie sorgst du vor?

Ich denke, die staatliche Pension wird max. die Hälfte meiner Pension ausmachen.

Ich habe eine Eigentumswohnung gekauft. Immobilien sind eine interessante Pensionsvorsorge. Wenn man in ihnen wohnt, ist das Sicherheitsgefühl hoch.
Außerdem veranlage ich meine Ersparnisse in breit gestreute Aktienfonds, die weltweit veranlagen. Weil ich noch 30 Jahre bis zur Pension habe, steige ich mit hohem Risiko besser aus, in 10 – 15 Jahren werde ich das Risiko sukzessive reduzieren. Ca. 50 Prozent meines Vermögens ist in Immobilien, ca. 50 Prozent in Wertpapieren angelegt.

Was rätst du einem Menschen mit durchschnittlichem Einkommen, wie viel Geld sollte man fürs Alter sparen?

Eine gute Faustregel ist, vom laufenden Gehalt 10-15 Prozent auf die Seite zu legen mit dem Ziel für die Pension vorzusorgen. Das kann allerdings schwierig sein. FINABRO hat das Sparprodukt MorgenMehrSparen eingeführt, um dies leichter zu machen. Die Logik ist, dass man heute mit dem Sparen beginnt und jedes Jahr die Sparrate sukzessive mit der Gehaltserhöhung erhöht. Die Erhöhung der Sparrate findet jährlich statt und macht idealerweise ein Viertel bis zur Hälfte der jeweiligen Gehaltserhöhung aus. Keine Gehaltserhöhung, keine Erhöhung der Sparrate.

Und wie soll man es dann anlegen?

Auf dieser Frage gibt es keine allgemeine Antwort. Sehr wichtig sind Faktoren wie Alter, ob man ein Haus oder Eigentumswohnung besitzt oder besitzen möchte, und wie viel Flexibilität man im Leben haben möchte für Job-Wechsel, Auszeit, etc.

Für Personen zwischen 30 und 45 Jahre alt, würde ich zusätzlich angespartes Geld im Markt anlegen, am besten wäre es in einem Portfolio mit mittlerem bis hohem Risiko, das steueroptimiert in einer fondsgebundene Lebensversicherung angelegt wird. Außerdem sollte man immer einen Puffer von zumindest 3 Monatsgehältern am Sparbuch oder Konto belassen.

Je näher man sich dem Pensionsbeginn nähert, umso eher kann eine Reduktion der eingegangen Risiken sinnvoll sein. Bei FINABRO wird man jedes Jahr zum „digitalen Online-Gespräch“ eingeladen, wo sichergestellt wird, dass die Anlage zu den Spar- und Lebenszielen passen und danach werden Änderungen vorgenommen. Außerdem: Online ist das Risiko jederzeit veränderbar.

Ist Vorsorge in einer Niedrigzinsphase überhaupt möglich?

Ja, man muss sich sogar viel eher um ein sinnvolles Investment kümmern, mit vernünftigem Risiko und geringen Kosten, sonst ist die Wahrscheinlichkeit von null Ertrag hoch. Bei vielen Investments fressen die Kosten die Rendite wieder auf. FINABRO ermöglicht Ihnen zu sehr kostengünstigen All-In-Tarifen vorzusorgen!

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Pensionsvorsorge: „Risiko ist ein missverstandenes Konzept“ - FINABRO

FINABRO-Geschäftsführer Sören Obling im Gespräch mit Christine Pendl.

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