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Frauen haben die Wahl – auch bei den Finanzen

Frauen haben die Wahl – auch bei den Finanzen

Bereits vor über 100 Jahren wurde in Österreich das Frauenwahlrecht eingeführt. Ein hart erkämpftes Recht. Doch eine vollständige Gleichberechtigung ist noch nicht erreicht. Insbesondere beim Thema Geld ziehen Frauen oft den Kürzeren. 

100 Jahre Gleichberechtigung: Feiern wir die Erfolge

Österreich zählte – nach den nordischen Staaten – zu den ersten Ländern in Europa, die das aktive und passive Wahlrecht für Frauen eingeführt haben. 1918 wurde damit ein wichtiger Meilenstein gesetzt. Zugleich war es der Beginn eines noch längeren Weges zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Zu den Errungenschaften des letzten Jahrhunderts zählen unter anderem die Öffnung von Bildungseinrichtungen, die Gleichstellung im bürgerlichen Recht, die Einrichtung des Frauenministeriums, Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Gleichbehandlungsgesetz und die beiden Gewaltschutzgesetze.

Aber ist die Gleichstellung wirklich erreicht?

Nein! Denn noch immer gibt es deutliche Unterschiede. Egal, ob es um gleiche Chancen am Arbeitsmarkt, gerechte Bezahlung, ausreichende Pensionen oder allgemein um die finanzielle Situation geht. Nach wie vor verdienen Frauen im selben Job deutlich weniger als Männer. Die Gehaltsschere ist in den vergangenen Jahren zwar kleiner geworden, der Gender-Pay-Gap beträgt aber noch immer 19,9% und liegt somit über dem EU-Durchschnitt von 16%. Österreichs Frauen haben daher im letzten Jahr 73 Tage „gratis“ gearbeitet. Mit der immer weiter steigenden Frauenerwerbsquote (68,2% im Jahr 2017) erhöhte sich auch der Anteil von Frauen in Teilzeitbeschäftigungen auf insgesamt 47,7%. Fast jede 2. Frau arbeitet somit in Teilzeit. Der Hauptgrund ist, Zeit für die Kindererziehung zu haben. Karenzzeiten und Teilzeitbeschäftigung sind somit weitere Gründe für ein niedrigeres Einkommen von Frauen. Die unmittelbare Folge davon ist eine geringere Pension. So bekommen Frauen in Österreich durchschnittlich um 43 % weniger Pension als Männer. Vor allem alleinlebende Pensionistinnen (22%) sind deshalb armutsgefährdet.¹

Heutige Generationen wissen, dass die staatliche Pension allein nicht ausreichen wird, um den gewünschten Lebensstandard auch in Zukunft zu halten. Um eine potentielle Armutsgefährdung vorzubeugen, ist es daher entscheidend rechtzeitig vorzusorgen.

Selbst ist die Frau – auf in die finanzielle Unabhängigkeit!

Mit der voranschreitenden Gleichberechtigung streben immer mehr Frauen nach finanzieller Unabhängigkeit. Vorzusorgen, egal ob für die spätere Zukunft, eine größere Anschaffung oder die eigenen Kinder ist somit im Alltag der Frauen angekommen. Für ihre Entscheidungen informieren sie sich über mögliche Anlageformen sehr genau. Und obwohl im Durchschnitt monatlich 220€ gespart werden können, interessieren sich leider immer noch wenige Frauen für Wertpapiere². Dabei sind gerade diese für eine langfristige Anlage und die Zukunftsvorsorge eine wichtige Option. Dass diese Form der Geldanlage nicht kompliziert sein muss und worauf Sie achten müssen, zeigen wir Ihnen in unserem Beitrag „5 Dinge, die man über Geldanlage wissen sollte“. Natürlich dürfen sich hier auch Männer gerne informieren. 😊

Quellen:
¹Statistik Austria
²Erste Bank

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