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FINABRO Gründer Søren Obling erklärt, warum man Kryptowährungen nicht als Investment sehen darf – sie aber dennoch eine spannende Zukunft haben könnten.

Als Gründer von FINABRO werde ich oft gefragt: Wie denkst du über Bitcoins? Soll ich welche kaufen? Warum integriert ihr nicht Kryptowährungen auf eurer Plattform?
Als innovative Firma in der Finanzindustrie beobachten wir die Entwicklungen von Blockchain und Kryptowährungen natürlich sehr genau. Wir finden die Entwicklungen äußerst spannend und es steckt ohne Zweifel großes Potenzial in diesen Technologien. Doch als Vermögensberater fokussieren wir uns auf den stabilen und längerfristigen Vermögensaufbau unserer Kunden. Deswegen finden Kryptowährungen in unserer Strategie keinen Platz. Warum genau, erkläre ich Ihnen gerne.

Kryptowährungen haben keinen inneren Wert

Für einen längerfristigen Vermögensaufbau ist es sinnvoll in riskante Aktivklassen, wie z.B. Aktien, Immobilien oder Anleihen zu investieren. Diese Aktivklassen haben alle etwas Essentielles gemeinsam: Sie haben einen inneren Wert. Mit einer Aktie ist man Miteigentümer einer Firma, die Gewinne lukriert. Mit einer Immobilie erwirtschaftet man Mieteinnahmen, bei Anleihen werden jährliche Zinszahlungen ausgezahlt.
Kryptowährungen haben keinen inneren Wert. Man kann nur auf eine Wertsteigerung hoffen. Sie sind deshalb keine Investments, sondern reine Spekulationsobjekte. Und wie sieht es mit Gold aus? Man möchte meinen, dass Gold ein Investionsobjekt ist – obwohl es auch keinen inneren Wert besitzt, denn für was braucht man Gold, außer für Schmuck und in der Zahnmedizin. Darüber könnte man länger diskutieren. Unbestritten ist, dass Gold – im Gegensatz zu Kryptowährungen – eine lange Historie als Wertobjekt hat.

Historisch fundierter Investment Ansatz

Wenn wir bei FINABRO Kunden-Portfolios erstellen – also Aktiva wie z.B. Aktien, Anleihen und Immmobilien für den Kunden zusammenstellen – sollen diese immer der persönliche Situation des Kunden entsprechen. Dabei sind das Risiko, also das Verlustpotenzial, sowie die erwartete Rendite sehr wichtige Faktoren. Wir setzen Aktiva ein, die eine lange Geschichte haben, die uns eine fundierte Meinung über Risiken und Renditeerwartungen ermöglicht. Für den Vermögensaufbau, etwa für die Pension, hat eine Aktivklasse wie Kryptowährungen deshalb keinen Platz in unserer Strategie.

Kryptowährungen sind definitiv eine Blase – heißt aber nicht, dass sie keine Zukunft haben

Eine Blase, etwa die Dot-Com Blase in den 1990er-Jahren, passiert dann, wenn der Wert eines Aktivas seinen intrinsischen Wert stark überschreitet und Preissteigerungen auf unglaubwürdigen Prognosen basieren. Nach dieser Logik handelt es sich bei Kryptowährungen natürlich um eine Blase. Die schon beschriebenen Charakteristika werden von den Preissteigerungen des letzten Jahres unterstrichen, die nur durch die Erwartung von zukünftigen Steigerungen angetrieben werden.
Auch wenn die Goldgräberstimmung vorbei sein wird – die Innovation bleibt. Eine alltägliche Blockchain-Integration in Banking-Systemen wird noch einige Jahre auf sich warten lassen, trotzdem freuen wir uns über das hohe disruptive Potenzial. Es macht Freude über die Möglichkeiten der Blockchain nachzudenken. Neue Protokolle für Fremdwährungstransaktionen, effiziente Währungen für das Internet der Dinge oder eine neue Bankeninfrastruktur, die Milliarden Menschen in Afrika und Asien ein Konto ermöglichen würde – das alles und noch vieles mehr könnte die Blockchain-Technologie ermöglichen.

Søren ist Gründer von FINABRO,
auf seiner Reading-List findet sich dieses Monat

1. Lynda Gratton:
The 100-Year Life – living and working in the age of longevity

2. Thomas L. Friedman:
Thank You for Being Late: Ein optimistisches Handbuch für das Zeitalter der
Beschleunigung

3. Freakonomics – Podcast:
The stupidest thing you can do with your money

Søren Obling,
Gründer und Geschäftsführer

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